Gefahrgut Großübung mit dem Oberbergischen Kreis

Am heutigen Samstag war die Löschgruppe Marialinden als Bestandteil des ABC-Zug des Rheinisch-Bergischen-Kreis gemeinsam mit allen dazugehörigen Einheiten Bestandteil einer Gefahrgut Großübung, welche vom Oberbergischen Kreis ausgerichtet wurde.

Gemeinsam mit den Einheiten aus Odenthal, Burscheid, Refrath, der IuK (Informations und Kommunikations Einheit) sowie den Rettungsdienstlichen Hilfsorganisationen DRK und ASB trafen wir uns zuvor am Gerätehaus Odenthal Scheuren. Von dort aus ging es, nach Alarmierung durch die Kameraden aus dem Oberbergischen Kreis, gemeinsam in Verbandsfahrt mit Sonderrechten nach Wipperführt.

Vor Ort angekommen wurden wir in die Lage eingeweiht. In einem Betrieb wurde ein Gefahrgut Unfall simuliert, bei dem rund 30 Personen verletzt wurden. Einige davon waren gehfähig, andere mussten die Dekontamination liegend passieren. Die Dekontamination wurde bei unserem Eintreffen noch durch die Kameraden des ABC-Zug Oberberg durchgeführt. Unsere Aufgabe war es, den Dekontaminationsplatz, sowohl für liegende als auch für gehfähige Patienten, im laufenden Betrieb zu übernehmen um die bereits länger im Einsatz befindlichen Kameraden abzulösen. 

Dies gelang uns gemeinsam mit allen anderen Einheiten ohne größere Probleme, sodass alle Patienten dekontaminiert werden konnten und anschließend in die Behandlung durch Rettungsdienste übergeben werden konnten.

Insgesamt waren rund 180 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt.

Für uns war es die erste "größere" Übung, die z.B. das fahren im Verband sowie die Zusammenarbeit mit einem anderen Kreis beinhaltete.

Ein Dank geht an die Kameraden aus dem Oberbergischen Kreis, sowie die Firma Voss aus Wipperführt, welche diese Übung überhaupt möglich gemacht haben.

Übung in leerstehendem Gebäude

Am Montag den 18.2.2019 simulierte die Löschgruppe Marialinden in einem leerstehenden Gebäude im Ortskern einen Wohnungsbrand mit Personen in Gefahr.

Das gesamte Gebäude wurde mittels Nebelmaschienen verraucht, sodass die Sicht im inneren gleich null war. Vermisst wurde ein Baby, welches bereits vor dem Gebäude zu hören war und eine weitere männliche Person. 

Umgehend wurde die Wasserversorgung aufgebaut, während sich der Gruppenführer einen überblick über die Lage verschaffte. Der Angriffstrupp ging unter unluftunabhänigem Atemschutz Über die offene Kellertüre in das Gebäude zur Menschenrettung vor. Da der Keller sehr verwinkelt war, geschaltete sich die suche nach vermissten Personen schwer. Zwischenzeitlich wurde von außen die vermisste männliche Person an einem Fenster gesichtet, sodass der Gruppenführer entschied, einen zweiten Rettungsweg über Tragbare Leitern aufbauen zu lassen.

Ein zweiter Trupp unter Atemschutz ging ebenfalls in das Gebäude um bei der Personensuche zu unterstützen. Die Person am Fenster konnte derweil über die Leiter in freie verbracht werden, wo sie durch einen Kamerad betreut wurde. 

Nachdem der erste Trupp seinen Luftvorrat aufgebraucht hatte und wieder außerhalb des Gebäudes war, trat bei dem zweiten Trupp ein defekt an einem Gerät auf, sodass umgehend ein dritter Trupp zur Rettung eingesetzt wurde.

Dieser konnte den Kamerad mit dem defekten Atemschutzgerät ins freie verbringen und ging anschließend in das Obergeschoss, wo auch das vermisste Kind gefunden wurde.

 

Nachdem das Gebäude gelüftet war wurde eine Begehung mit allen Kameraden durchgeführt, um Fehler zu besprechen und Verbesserungsvorschläge auszutauschen. 

Gastausbildung Jugendfeuerwehr am 23.01.2017

Am Montag, den 23.01.2017, war die Löschgruppe Marialinden Gastausbilder für die Jugendfeuerwehr Overath. Bei einer Gastausbildung organisiert die Löschgruppe eine Übungslage, stellt Material dafür bereit und steht als Ansprechpartner während der Übung zur Verfügung. Die vorbereitete Einsatzlage für die Jugendfeuerwehr war: Verletzte Person im Wald. 
Wir waren mit 6 Mitgliedern der Löschgruppe Marialinden vor Ort, ein Kamerad spielte den Verletzten, ein weiterer den besorgten Anrufer, der die Feuerwehr "alarmiert" hatte. 

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Dekonübung am 13.08.2016

Trotz eines Einsatzes am Samstagmorgen trafen sich die Mitglieder der Löschgruppe Marialinden am Samstagmittag zum Übungsdienst. Im Fokus der Übung stand die ordnungsgemäße Verwendung des Dekon-P-Fahrzeugs. Dieses Fahrzeug gehört zum ABC-Zug des Rheinisch-Bergischen Kreises und dient der Dekontamination von Personal bei einem möglichen ABC-Unfall.

Auf Grund des schönen Wetters verzichteten wir bei dieser Übung auf die Jacken der persönlichen Schutzausrüstung (PSA).

Für die Übung wurden zwei leere Benzinkanister vom Vorbereitungsteam versteckt und mit Gefahrgutwarntafeln beklebt. Die Löschgruppe wurde unter dem Alarmstichwort „G-Erkundung erforderlich Gefahrgut 2“ alarmiert. Bei Eintreffen der Einheit schilderte ein Passant (Übungsteam), dass auf einem Feld zwei Kanister mit „komischen orangenen Aufklebern stehen“ und „es streng riecht“. Der Einsatzleiter erkannte sofort, dass es sich hierbei um einen gefährlichen Stoff handeln könnte und gab dementsprechend den Befehl, den Dekon-Platz Stufe 2 aufzubauen, sowie dass der Angriffstrupp unter CSA (Chemikalien Schutzanzug) die Kanister erkunden soll.

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Atemschutzübung 26.11.2018

An diesem Montag Abend traf sich die Löschgruppe Marialinden zu Ihrem regelmäßigen Übungsdienst.

Die Übung wurde durch einige Mitglieder geplant und vorbereitet.

Per Handy wurden die restlichen Kameraden zu einer Simulierten Verpuffung in einer Lagerhalle "alarmiert". Vor Ort wurden bei Eintreffen 2 Personen in der Halle vermisst. Umgehend wurde die Personensuche unter schwerem Atemschutz eingeleitet. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war die Sicht für den vorgehenden Trupp sehr stark eingeschränkt. 

Zeitgleich wurde außerhalb der Halle ein Löschangriff vorbereitet. Die Wasserversorgung zum nächsten Hydrant wurde aufgebaut, damit ausreichend Wasser zur Verfügung steht.

Ein zweiter Trupp rüstete sich ebenfalls mit Atemschutz aus und unterstützten den ersten Trupp.

Eine Person wurde durch einen Trupp aufgefunden und ins freie verbracht. Kurze Zeit später wurde ein Atemschutznotfall simuliert. Das bedeutete, dass ein Feuerwehr Kamerad einen technischen Defekt an seinem Pressluftatmer hatte und somit das Bewusstsein verlor. Der Zweite Trupp eilte umgehend zur Hilfe und brachte den verletzten Kamerad ebenfalls ins freie. 

Die zweite vermisste Person war zwischenzeitlich außerhalb des Gebäudes aufgetaucht. Sie befand sich zum Zeitpunkt der Verpuffung nicht in dem Gebäude.

Anschließend wurde der Brandherd gelöscht und die Halle gelüftet.

 

Solche Übungen sind immer sehr spannend und vor allem sehr wichtig um im Ernstfall auf alle Ereignisse wie z.B. den Notfall eines anderen Trupps vorbereitet zu sein.

Wir Danken der Firma Steinbach Holztransporte für die Bereitstellung der Örtlichkeit.

Stadtübung am 24.09.2016

Am Samstag, den 24.09.2016, trafen sich alle Löschzüge und Löschgruppen der Stadt Overath, das Deutsch Rote Kreuz (Ortsverband Overath), die Malteser Engelskirchen, die IuK-Gruppe (Informations und Kommunikations-Gruppe) des Rheinisch-Bergischen Kreises und die Löschgruppe Loope zu einer großangelegten Stadtübung. Das Übungsszenario bestand aus 3 Einsatzlagen. Eine Rauchentwicklung an einem Gewerbebetrieb, einem Verkehrsunfall mir 3 Fahrzeugen und einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrrad und einem Traktor. Um die Einsatzlagen unter realen Bedingungen zu Proben, wurde unter anderem die Vilkerather Straße über Breidenassel voll gesperrt.

Wir wurden, zusammen mit dem HLF Overath, zu dem Unfall zwischen einem Fahrrad und einem Traktor mit Güllefass nach Breidenassel alarmiert.

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Übungen

Jeden zweiten Montag übt die LG Marialinden. Genauere Infos können Sie dem Kalender entnehmen.